Světlá pod Luží (Lichtenwalde)
Am Fuß der Lausche
Světlá pod Luží (Lichtenwalde) ist eine malerische Sommerfrische am Südosthange des Luž (Lausche) im Tale des Oberlaufes des Svitávka-Baches (Zwittebach). Das Dorf entstand wahrscheinlich während der Kolonisation des Grenzwaldes im 14. Jahrhundert auf einem Kahlschlage, der hier durch die Tätigkeit der alten Glashütten entstanden war. Spuren von mittelalterlichen Glashütten, die aus der Zeit um 1300 stammten, hat man auf einigen Punkten in der Gemeinde und in ihrer Umgebung ausgegraben.
Die Einwohner von Světlá lebten zuerst von Waldarbeit, aber später wurde die Hausweberei zu einem wichtigen Erwerbszweig, der sich hier bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts erhalten konnte. Mit der Verbreitung der industriellen Produktion in den grösseren Städten ging die Hausweberei allmählich ein und das Dorf begann sich zu entvölkern. 1869 lebten in Světlá 1813 Einwohner, im Jahre 1921 waren es nur noch 1141.
Die grösste Abnahme der Einwohnerzahl entstand infolge der Aussiedlung der deutschen Einwohner in den Jahren 1945-1946, so dasse 1950 hier nur mehr 171 Einwohner lebten. Viele Häuser blieben unbewohnt und manche von ihnen wurden später abgerissen. Erst im Zuge der stürmischen Entwicklung der Erholungsaufenthalte und der Wochenendhäuser in den 60er Jahren wurden viele der schönen Dorfhäuser vor dem Verfall gerettet.
Mehr Informationen unter:
http://www.luzicke-hory.cz/td17.html#Svetla

Dolni Světlá, Niederlichtenwalde

Statuengruppe