Das Umgebindeland liegt mitten im neuen Europa. Dort, wo Deutschland, Polen und Tschechien einander berühren. Es fließt über Grenzen hinweg und verbindet Regionen, Länder und Menschen unter einem Wahrzeichen: dem Umgebindehaus.
In früheren Jahrhunderten war es weit verbreitet. Heute konzentriert sich sein Vorkommen auf grenznahe Teile der Sächsischen Schweiz, der Oberlausitz, Niederschlesiens und Nordböhmens.
Die einzigartige Hauslandschaft erstreckt sich gegenwärtig auf deutscher Seite über den östlichen Teil des Landkreises Sächsische Schweiz, den Landkreis Löbau-Zittau und den südlichen Teil des Landkreises Bautzen, auf polnischer Seite über die Landkreises Lubán und Zgorzelec sowie auf tschechischer Seite über die Kreise Liberec und Ústi nad Labem.
Eine endgültige Angrenzung des Umgebindelandes gibt es noch nicht, da der Hausbestand in Polen und Tschechien über die bisher einbezogenen Gebiete hinaus reicht.